In dieser Woche habe ich im Rahmen der GEW resPEKt-Kampagne gemeinsam mit Maik Walm, dem Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in MV, zu einem Abgeordnetengespräch in mein Wismarer Büro eingeladen.
PEK steht für Personalentwicklungskonzept, das in den gewerkschaftlichen Gremien auf dem Weg zu einem langfristig ausgerichteten Zukunftspakt „Gute Schule“ entwickelt wurde.
Im aktuell verabschiedeten Landeshaushalt für die Jahre 2020/21 haben wir nun den Weg frei gemacht, 200 Millionen Euro mehr in den kommenden Jahren in die Bildung zu investieren. Dabei geht es um neue Wege zur Inklusion, um die Finanzierung von Maßnahmen zur Altersanrechnung, um die gerechte Bezahlung von Grundschullehrkräften u.v.m..
Die Perspektive genauer und konkrete Schritte  mit denen zu besprechen, die es angeht, wollten wir nicht bis zum neuen Jahr aufschieben. Das haben sowohl Schulleiter, Lehrer und auch Schülervertreter auch so gesehen und nahmen trotz des Termins kurz vor Weihnachten die Einladung zahlreich an. Viele ungelöste Fragen kamen auf den Tisch. Wie geht es weiter mit den so dringend benötigten Schulsozialarbeitern, wie wird der Inklusionsschlüssel sein, was kann man gegen die ständig steigende Bürokratie tun und welche Unterstützungsleistungen könnte man für eine bessere Kooperation mit allen Beteiligten gewähren. Nicht zuletzt muss die Attraktivität des Lehrerberufes gerade in unserem Bundesland verbessert werden, auch um den Nachwuchs nicht in andere Regionen abwandern zu lassen.
Es war eine sehr lebendige Diskussion mit Vertretern aus Grund, – Regional- Gymnasial- und auch Berufsschulen. Maik Walm wies darauf hin, dass auch die Seiteneinstiegsqualifizierung verbessert werden muss, dass man Schülern mehr individuelle Lernwege ermöglichen sollte und benannte Beispiele aus anderen Ländern mit guten Erfahrungen.
Neue Wege verlangen auf jeden Fall im Gespräch zu bleiben, was wir gerne weiterhin gemeinsam realisieren wollen.

Ich bedanke mich für das Vertrauen und nehme die Anregungen selbstverständlich mit in die SPD Landtagsfraktion bzw. zu den zuständigen Ministerien.