Seit 2009 gibt es diesen unabhängigen ‚Arbeitskreis Kagenmarkt‘, gegründet u.a. auf meine Initiative hin. Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zuzuhören, sie zu informieren und zu unterstützen, wo Verbesserungen nötig sind, das war und ist das Motto bis heute.

Vieles hat sich in den letzten 10 Jahren am Kagenmarkt verändert und nicht nur die steigende Wohnattraktivität kann sich sehen lassen. Natürlich gibt es auch immer mal wieder individuelle Sorgen.
Ein Thema für Viele ist das der Ordnung und Sicherheit. So hatten wir am gestrigen Dienstag öffentlich eingeladen zu der Frage, wie wir unser Leben sicherer machen.

Wismarer Unternehmen wie die NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH und das Sanitätshaus Köhler Orthopädie- und Rehatechnik GmbH & Co. KG waren mit uns vor Ort. Patric Ritz gab als Busfahrer den interessierten Seniorinnen und Senioren Hilfestellung  in Sachen sicherer Ein-und Ausstieg mit einem Rollator.
Das Absenken der Busse würde noch immer nicht durchgängig gewährleistet, war zu hören. Sollten aber die sogenannten Rendezvoushaltestellen durch NAHBUS eingerichtet werden, wird das für einen sicheren Umstieg ganz besonders wichtig sein. Eine zukünftige Barrierefreiheit, ab 2022 von der EU gefordert, braucht noch so manche Investition.
Der Chef des Sanitätshauses Köhler stellte mit seinem Mitarbeiter verschiedene Rollatortypen vor. Je nach individueller Nutzung können damit verschiedene Bedarfe erfüllt werden.
Auch der Schutz vor Kriminalität im Alltag war ein Thema. Dazu war der Präventionsberater Jens Brügmann von der Polizeiinspektion Wismar gekommen.
Er beriet über Risiken an der Haus- und Wohnungstür, in der eigenen Wohnung und natürlich auch am Telefon. Die Tricks und Täuschungen so mancher Täter zu kennen, sichert das persönliche Eigentum und Leben. Umfangreiches Infomaterial konnte dazu mitgenommen werden.AKK2 17.9.19