Mit der Vorstellung der „MV WERFTEN Fertigmodule GmbH“ in Wismar wird der Schiffsbaustandort Mecklenburg-Vorpommern weiter gestärkt.

Daran wird sichtbar, dass auch die Zulieferindustrie in unserem Land von den prall gefüllten Auftragsbüchern der Genting-Gruppe/ MV Werften profitiert. Durch die Ansiedlung eines eigenen Unternehmens der MV Werften zur Kabinenherstellung für Kreuzfahrtschiffe und Yachten wird ein brach liegendes Grundstück aktiviert und sollen bis zu 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Immer deutlicher wird sichtbar, welch positive Beschäftigungs- und Wirtschaftseffekte die Übernahme der Werften an den Standorten Wismar, Rostock und Stralsund durch Genting hat.

Der Firmenverbund „MV Werften“ hat angekündigt, in den kommenden zehn Jahren 23 Passagierschiffe für den weltweiten Kreuzfahrtmarkt zu bauen. Von jeder Million, die in die Schiffe investiert wird, sollen mehr als 250.000 Euro in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Allein die Zahl der Mitarbeiter in Wismar, Rostock und Stralsund soll von 1.500 auf mehr als 3.100 steigen. Zudem werden im Rahmen einer Ausbildungsoffensive 90 junge Leute zum 1.9.2017 ihre Lehre beginnen.

Wenn es nach den Pessimisten und Schwarzmalern der Vergangenheit gegangen wäre, stünden wir in Wismar, Rostock und Stralsund heute wahrscheinlich vor drei großen Industrieruinen. Die SPD-geführten Landesregierungen haben die Werften in unserem Land jedoch nie aufgegeben und in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt. Das zahlt sich jetzt aus.

Bild: Colin Au ( Vorstand Genting), Harry Glawe ( Wirtschaftsminister) und Jarmo Laakso ( Geschäftsführer MV-Werften)