Vorlesetag 2017 1

Zusammen mit dem Bundestagsabgeordnete Frank Junge habe ich in diesem Jahr wieder beim bundesweiten Vorlesetage, einer gemeinsamen Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung, teilgenommen.

Schulleiterin Doreen Machau-Aycan hat sich über unseren Besuch gefreut und erklärte, dass die Förderung der Lesekompetenz in ihrem Schulprogramm verankert ist. Es gibt eine sogenannte „Bücherkiste“, die Schüler der Bibliotheks-AG für jede Klasse bestücken, um die Schüler zum Lesen einzuladen. Ein „Stolperwörtertest“ wird in allen Klassen durchgeführt, in dem die Schüler die nicht passenden Wörter finden müssen. Weiterhin fand schon zweimal ein Vorlesewettbewerb der Klassen 3 und 4 statt. Hier lesen die Schüler aus selbst mitgebrachten Büchern vor und eine Jury aus Schülern, Eltern und Lehrern kürt dann die Gewinner.  Diese  vielfältigen Aktionen konnten wir nun mit einer weiteren Vorlesestunde ergänzen.

In der Klasse 4 b der Seeblick-Grundschule in Wendorf habe ich aus dem Buch „Gangsta-Oma“ von David Walliams vorgelesen. Die Schüler der Klasse 4 b und ihre Klassenleiterin Frau Eckert lauschten der Geschichte um den 11-jährigen Schüler Ben und seiner doch nicht so langweiligen Oma. Weil ich in einer Schulstunde natürlich nicht das ganze Buch vorlesen konnte, übergab ich das Buch am Ende Frau Eckert, damit die Kinder darin weiterlesen können.

Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. So verfügen Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung. Diese Kinder haben im Schnitt auch bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen. In etwa jeder dritten Familie in Deutschland bekommen Kinder von ihren Eltern zu selten oder nie vorgelesen, deshalb ist dieser Vorlesetag so wichtig.

Buch Vorlesetag

 

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